Konzentration der Kinder oft mangelhaft (private Krankenversicherung)

verfasst von maus(R), 02.02.2010, 11:33

Wenn die Kinder nicht die richtige Leistung in der Schule bringe, liegt es häufig daran, dass ihnen die Fähigkeit fehlt, sich richtig zu konzentrieren. Diagnose „mangelnde Konzentrationsfähigkeit“ – Therapie „Tabletten und Pillen“.

Bereits bei Kindern im Grundschulalter werden immer häufiger Medikamente eingesetzt, mit dem Ziel, Schulschwierigkeiten zu beseitigen.

Doch auch hier gilt die alte Binsenweisheit – Kinder brauchen kein Geld und keine teuren Medikamente (die zum Teil zwar die Kasse oder auch die private Krankenversicherung übernimmt), sie brauchen viel Zeit und stabile Vertrauensverhältnisse.

Jetzt warnt auch ganz offiziell der BVKJ (Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte) davor, Konzentrationsmangel medikamentös zu behandeln (siehe Kinderaerzte-im-netz.de; Beitrag vom 01.02.10) und die Ärzte haben eine gute Nachricht für alle Eltern: Konzentration ist lernbar! Dabei ist zu beachten, dass Konzentration keine Frage des Willens ist. Appelle an die Kinder, sie sollen sich doch jetzt mal konzentrieren, helfen da wenig, denn wollen würden sie ja die Kinder. Es muss jedoch eine richtige Mischung aus Motivation, Selbstorganisation und auch Lerntechniken vorliegen, damit das auch umgesetzt werden kann.

So wird den Eltern nahe gelegt, für die Hausaufgaben eine angenehme Lernumgebung zu schaffen, die arm ist ablenkenden Reizen. Also kein Radio, kein Fernsehen oder Computer oder anderes. Zudem wirken feste Lernzeiten positiv. Sind die Kinder bereits in zu vielen Freizeitaktivitäten eingebunden, sollten diese Angebote ggf. auch zusammengekürzt werden, damit eben regelmäßige Lernzeiten möglich sind. Und dann sollten die Kinder, insbesondere im Grundschulalter noch viel Freizeit besitzen, die sie mit ihrem eigenen Spiel füllen können und das am besten an der frischen Luft und mit viel Bewegung.

Sicherlich wird es immer Einzelfälle geben, bei denen der Kinderarzt zu einer medikamentösen Behandlung rät. Vieles können die Eltern jedoch selbst in die Hand nehmen, ganz ohne Arzt, Krankenversicherung und Stress.

 


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